Tierwissen und Tierwelt

Insektenhotel - wer wohnt wo ???



Hier ein kleiner Auszug der Insekten, die sich in dem Insektenhotel einfinden könnten.

Solitärbienen

Zu den Solitärbienen und Wildbienen gehören die Löcherbienen, Seidenbienen, Maskenbienen, Mauerbienen und Pelzbienen. Diese Bienen sind meist in kleinen Löchern von 10 oder auch 2 Millimetern Durchmesser zu finden. Die abgelegten Eier werden vom Muttertier zugemauert. Im Frühjahr schlüpfen dann die Larven und fressen sich den Weg zum Tageslicht frei.

Ohrwürmer

Diese nachtaktiven Tierchen, mit der Zange am Hinterleib, bekommen wir nur sehr selten zu Gesicht weil sie sich in über den Tag hinweg unter Brettern, Steinen usw. verstecken. Vor der Zange am Hinterleib müssen Sie keine Angst haben. Die kleinen Ohrwürmer haben gar nicht genug Kraft um uns Menschen Schmerz zuzufügen.
Der Ohrwurm nistet sich in Stroh oder Holzwolle ein. Achten Sie beim Aufstellen darauf, dass das Hotel nicht in der prallen Sonne steht.

Hummeln

Die Obsthummeln, Feldhummeln, Wiesenhummeln, Samthummeln oder auch Waldhummeln siedeln sich in den löchrigen Ziegelsteinen an. Die Hummeln bestäuben im Sommer zum Beispiel die Erbsen und Bohnen oder auch Lupinen und Klee.

Wespen

Lehmwespen, Grabwespen oder Goldwespen gehen in hohle Zweige oder vorgebohrte Löcher und legen dort ihre Eier ab. Die Jungtiere werden im Frühjahr meist mit Blattläusen aufgezogen.

Maskenbienen

Die Maskenbiene ist etwa 5 bis 7 Millimeter groß und hat einen sehr kurzen Rüssel. Sie sammelt Nektar und Pollen im Vorderdarm. Der Vorderdarm wird auch Kropf oder Honigblase genannt. Im Sommer bestäuben sie zum Beispiel Brombeeren, Rosen oder Himbeeren. Die Maskenbiene legt ihre Brut hintereinander ab. Die Maskenbiene ist mit ihrer Ortswahl nicht ganz so wählerisch und nistet sich in Röhren, Ritzen, in Lehmwänden, hohlen Pflanzenstängeln und im Mauerwerk sowie Trockenmauern ein. Der Durchmesser des Ganges ist meist zwischen 2 und 4 Millimetern.

Seidenbienen

Mit ihrem dichten Haaren erreicht sie eine Größe von circa 8 bis 9 Millimeter. Sie sammelt mit den langen Haaren an den Hinterbeinen die Pollen ein. Die Gänge, welche sie in Lehm, Sand oder Steinwände baut, werden mit einem Sekret ausgekleidet. Das Sekret ist wasserabweisend. Bietet man der Seidenbiene zum Beispiel Scharfgarbe oder Reinfarn an, stehen die Chancen sehr gut, dass sie sich in das Insektenhotel einnistet.

Blattschneiderbienen

Die Blattschneiderbienen schneiden mit ihrem scharfen Oberkiefer aus Pappeln, Fliederblättern oder Rosen runde bis ovale Ausschnitte heraus und legt diese in ihrer Höhle aus. Die Höhle baut sie in alten (morschen) Holz, markhaltigen Pflanzenstängeln oder in der Erde. In der Nisthilfe benötigt die, 9 bis 12 Millimeter lange Biene Löcher mit einem Durchmesser von 5 bis 6 Millimeter.

Große Wollbienen

Die Große Wollbiene erkennen Sie am unbehaarten Hinterleib mit gelben Querbinden. Sie sind nur schwer von Wespen zu unterscheiden. Allerdings baut die Wollbiene ihren Nistplatz anders. Sie schaben Fasern von Pflanzenstielen ab und transportieren sie, eingeklemmt zwischen ihrem Kopf und den Vorderbeinen, zu ihrem Nistplatz. Sie verwenden diese Fasern um den Brutplatz zu bauen. Der Brutplatz kann eine Bambusröhre, oder auch eine durchbohrte Hartholzscheibe sein. Die Wollbiene hat eine Vorliebe zur Strohblume, Taubnessel, Königskerze, usw..




Bild-Textquelle: http://www.insektenhotel-nistkasten.de/insektenhotel-bewohner/

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Dem Ärger mit den Schnecken entgegentreten und Schnecken wirksam bekämpfen!


Bekämpfung mit natürlichen Methoden


Säubern Sie den Boden

Säubern Sie den Boden. Rechen Sie Laub zusammen und lassen Sie keine Geräte oder leeren Töpfe herumliegen; sie dienen als Nester.




Legen Sie Köder aus

Legen Sie Köder aus. Eine auf den Boden gelegte halbe Grapefruit oder Orange zieht Schnecken an, die Sie dann absammeln können.



Barrieren errichten

Barrieren errichten. Streuen Sie um Pflanzen Sägespäne oder Sand. Schnecken können rauhes Material nicht überwinden.



Fallen aufstellen

Fallen aufstellen. Versenken Sie einen tiefen Teller mit Bier oder Limonade in die Erde. Die Flüssigkeit regelmäßig erneuern.


Text-/Bildquelle: http://www.gartenschlumpf.de/schnecken/

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Und was ist in der Tierwelt im Frühjahr los?

Manchen Säugetieren wie zum Beispiel dem Igel und dem Siebenschläfer, den meisten Amphibien und vor allem den Reptilien sind die Schneeglöckchen ziemlich egal. Sie warten in ihren Winterquartieren darauf, dass es auch in den Nächten nicht mehr friert und schlafen oder ruhen noch.
Probezeit für Jungvögel

Die Siebenschläfer schlafen noch. Sie kommen erst im Mai aus ihrer Winterhöhle. (Foto: NABU Stadtverband Leverkusen)
Andere Tiere dagegen sind schon aktiv: Die jungen Amseln, die im letzten Jahr geschlüpft sind, proben schon mal ihre ersten Lieder. Sie müssen sich nämlich noch einsingen, bevor im späteren Frühjahr der Kampf um die besten Reviere beginnt. Denn wer sich durchsetzen will, muss seinen Artgenossen deutlich machen: Hier brüte ich - verschwinde! Und das muss ein Jungvogel erst mal üben.
Jungvögel müssen das Singen erst üben. (Foto: gemeinfrei)
Nachwuchs im Wald

Im März kommen im Wald die ersten Jungtiere zur Welt: Nachwuchs bei Familie Wildschwein. Ein paar Tage verbringen die kleinen Frischlinge mit ihrer Mutter in einem Nest, so dass sie vor Kälte geschützt sind. Mit spätestens drei Wochen folgen sie ihrer Mutter aber in den Wald.

Wildschweine sind im Frühjahr die Ersten, bei denen der Nachwuchs zur Welt kommt. (Foto: gemeinfrei)
Krötenwanderung beginnt

Auch bei den Amphibien beginnt im März die aktivste Zeit. Wenn in vielen Regionen in Deutschland auch die Nächte frostfrei bleiben, beginnen sie mit ihren Wanderungen zum Laichgewässer. Besonders die Erdkröten sind dann zu Tausenden unterwegs.


Im März beginnt für die Kröten die gefährliche Zeit der Wanderung. (Foto: mhp / fotolia.de)

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Taubenabwehr: Die effektivsten Mittel


Haben sich Tauben auf dem Dach eingenistet, kann dies zu einer massiven Beschädigung der Dachsubstanz führen. Gift ist da keine Lösung und die Tiere sind sehr anpassungsfähig. Zwei Tipps sind zur erfolgreichen Taubenabwehr deutlich sinnvoller.

>> Der künstliche Rabe

Ein künstlicher Rabe ist eine Lösung, die Tauben garantiert von Ihrem Dach fernhält. Allerdings sollten Sie diesen am besten freischwingend positionieren und seinen Standort gelegentlich wechseln.

>> Ungewohnte Gerüche helfen bei Taubenabwehr wirklich

Wechseln Sie die Gerüche häufiger, da sich die Tauben sonst sehr schnell daran gewöhnen. 



Bild- und Datenquelle: http://www.immocompact.de